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Der Schmetterling ~ Nr.126

Sonntag, 12. Juli 2026
Lernen fürs Leben Siegen e.V.

0151-5737-5277  ~  www.lfl-siegen.de

Ich fühle wie verzaubert
Im Weltenschein des Geistes Weben.
Es hat in Sinnesdumpfheit
Gehüllt mein Eigenwesen,
Zu schenken mir die Kraft,
Die, ohnmächtig sich selbst zu geben,
Mein Ich in seinen Schranken ist.


Heute: Faszination Orchestermusik


Plakat

Jubiläumskonzert
Faszination Orchester

Das Collegium Musicum Siegen e.V. wird 25! Feiern Sie mit uns am

Sonntag, 12.07.2026 um 17 Uhr im

Festsaal der Rudolf Steiner Schule

Kolpingstr. 3, 57072 Siegen

Auch wir gratulieren zum Jubiläum! Solange wir uns erinnern können, belebt das Collegium Musicum Siegen jedes Jahr mindestens einmal den schönen Saal der Rudolf Steiner Schule.

Für das Jubiläumskonzert hat der Dirigent Naotaka Maejima ein buntes Programm mit ganz unterschiedlichen Musikstilen aus verschiedenen Epochen zusammengestellt. Es kombiniert Märsche, Walzer und Filmmusik: Brahms, Berlioz, Dvorak, Khachaturian, Morricone, Johann Strauss und John Williams treffen aufeinander und sorgen für lustig leichte Motive (wie Brahms „Festouvertüre“), schwelgend schöne Melodien (wie Morricones „Cinema Paradiso“) und mitreißende Rhythmen (wie John Williams’ „Starwars“).


„Bienen machen Schule“

Unter dem Motto Blühende Lernorte – wie Bienen Bildung bereichern findet vom 18. bis 19. September 2026 im Naturzentrum Nettersheim (NRW) die Tagung „Bienen machen Schule“ statt. Über anderthalb Tage hinweg bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, die faszinierende Welt der Bienen als kraftvollen Bildungsimpuls neu zu entdecken.


Bei der Tagung „Bienen machen Schule“ bekommst du, was du dafür brauchst. (…) Für alle Pädagog*innen, Bienenfreund*innen und Imker*innen, die Kindern und Jugendlichen die wunderbare Welt der Bienen zeigen. Egal ob im Unterricht, in der Bienen-AG, im Kindergarten oder am heimischen Bienenstand. Und: Für alle, die dies in Zukunft machen möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Arbeiten und Wohnen in Seelbach

Die Kombination Waldorf-ErzieherIn werden mit Erwerb eines Eigenheims in Fußnähe scheint noch aktuell zu sein! Natürlich sind die beiden Bestandteile auch separat erhältlich!


Einfach dichtmachen …

… ist keine Option für Schulen, oder? Jedenfalls staatliche Schulen werden doch nicht einfach geschlossen, selbst wenn dort angebliche bis wirkliche „Missstände“ auftreten? Bei privaten aber kein Problem?

Eine Elterninitiative der Freien Waldorfschule Dachsberg im Südschwarzwald bittet um Unterstützung für eine Petition zum Erhalt ihrer Schule. Für diese ist behördlicherseits die Genehmigung entzogen worden. Siehe die Pressemitteilung der Behörde (das abgebildete Gebäude ist natürlich das Regierungspräsidium, nicht etwa das Schulgebäude).

Obwohl sich diese Pressemitteilung sehr vernünftig liest, habe ich (MC) dennoch die Petition zum Überdenken der Behördenentscheidung unterschrieben und folgenden Kommentar gepostet: „Als Außenstehender habe ich eine Stunde lang versucht, mir durch die Netzmedien ein Bild zu machen (was hier bemerkenswert schwierig ist) und komme zum Fazit, dass mir diese Entscheidung der Schulaufsicht nicht reif erscheint. Sehr viele unzufriedene Eltern scheint es nicht zu geben, sonst würde ja eine Abstimmung mit den Füßen entsprechend laufen. Aber meiner Erfahrung nach können sehr wenige Eltern (oder auch ex-KollegInnen) durch hintenrum-Vorwürfe manchmal erschreckende Dinge in Bewegung setzen (der Zeitgeist unterstützt dies vielleicht). Aus Abstand betrachtet, erschließt sich mir jedenfalls nicht, warum wegen der sachlichen Mängel eine Schule GESCHLOSSEN werden soll, zumal in dieser Kurzfristigkeit. Auch in diesem Punkt müsste doch von Verfassungs wegen die Gleichbehandlung der privaten mit den öffentlichen Schulen garantiert sein?“

Aber warum soll man sich überhaupt um fernliegende Probleme kümmern? Vielleicht wegen gewisser Lebenserfahrungen, vor allem aber, weil Zerstören viel leichter und schneller geht als Aufbauen. Der angesprochene Fall ist zwar ganz anders gelagert als das, was wir erlebt haben: die Schulaufsicht war in unserm Fall ganz resilient gegenüber abstrusen „Hinweisen“. Aber ein anderer Aspekt: hätten wir in einem bestimmten Zeitpunkt mehr Interesse von außen erlebt, wäre die Katastrophe (das ist nach wie vor das richtige Wort) vielleicht vermieden worden. Wenn es in einem Haus brennt, sagen die Nachbarn doch wohl nicht: das müssen die selbst regeln, wir können das nicht beurteilen. Als ob es da um’s „Beurteilen“ ginge! Dagegen im öffentlichen Leben haben wir uns daran gewöhnt, gemütlich zu überlegen, ob es vielleicht doch „die richtigen trifft“? Man ist ja nicht „zuständig“, und will sich nicht selbst schmutzig machen.

Im persönlichen Leben ist man sich klar, dass jeder Mensch auf Vertrauen und guten Willen der anderen angewiesen ist. Man lebt davon. Könnte es sein, dass Gemeinschaften, „Institutionen“ das ebenso brauchen? Und zwar umso mehr, je mehr gewisse Misstrauens-Automatismen ins Spiel kommen, die relativ leicht angetriggert werden können und dann destruktiv wirken. Vermutlich muss ja durchaus etwas repariert werden an der Waldorfschule Dachsberg. Aber wenn die Auflösung dieser von vielen besonders geschätzten Schule im Raume steht, sollte man doch wohl für sie Partei ergreifen.

Allerdings, wenn man so anfängt nachzudenken: „Wo sich sichtbar Zerstörung abzeichnet, dort könnte ich mich doch sozusagen bürgerschaftlich interessieren und eventuell engagieren…“ ~ da fände man ja kaum noch Schlaf …

Vielleicht kommen Sie zu ganz anderen Einschätzungen ~ die wir gern entgegennehmen…


www.lfl-siegen.de  


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